29.05.2015 – Pressenotiz der Aktionsgemeinschaft gegen Fluglärm und Luftverschmutzung e. V.

Pressenotiz der Aktionsgemeinschaft gegen Fluglärm und Luftverschmutzung vom 29. Mai 2015 Der Wunsch, Kapazitätsanteile vom Flughafen Düsseldorf zu erhalten, ist so alt wie es den zivilrechtlich genutzten Flughafen Weeze gibt. Angeblich geht es dem Flughafen Weeze  doch gar nicht schlecht schenkt man den Verlautbarungen des Herrn van Bebber Glauben!

Weshalb dann das ewige Betteln um Kapazitätsanteile des Flughafen Düsseldorf?. Ganz davon abgesehen, dass die Fluggesellschaften die Standortentscheidung selbst treffen. Weeze hat leider nur eine Fluggesellschaft, auf die sich der Flughafen verlassen kann, auf einem Bein steht man bekanntlich nicht gut. Man muss sich fragen, weshalb andere Fluggesellschafen Weeze nicht anfliegen wollen. Es kann nicht richtig sein, nach dem St. Florians-Prinzip die Belastungen von A nach B zu verlagern und damit zu punkten, dass rund um Weeze weniger Bevölkerung von Lärm betroffen ist. Das ist kein verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln. Die Menschen in dieser Region haben auch das Recht, vor Immissionen, Lärm und Schadstoffen geschützt zu werden.

Gez. Karl Heinz Kandolf
Vorsitzender Aktionsgemeinschaft gegen Fluglärm und Luftverschmutzung