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Liebe FreundInnen der Binnenheide,

zur Erinnerung:

Die Bürgerinitiative „Rettet die Binnenheide“ lädt ein zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung
in die Gaststätte „Zur Brücke“ in Winnekendonk,
Wettener Straße 18.


Am Donnerstag, den 16.5.2019 um 19.30 Uhr
wollen betroffene Bürger sich und ihre Meinung zum Bau der Südostumgehung Winnekendonk (L486n bzw. „OW1“) vorstellen. Dabei sollen die Auswirkungen der Umgehungsstraße auf Natur und Landschaft der Binnenheide dargestellt sowie alternative Möglichkeiten der Verkehrsentlastung erörtert werden. Auch begleitende Aspekte, wie potentielle Auskiesungsprojekte oder mögliche Auswirkungen dieser neuen Verkehrsanbindung an den Flughafen Weeze, werden Berücksichtigung finden. Wir zeigen die aktuellen Karten und Pläne – alle Interessierten sind herzlich willkommen!

www.rettet-die-binnenheide.de/aktuelles/

Unser Infostand an zwei Tagen im Bauernhofcafé Binnenheide ist von vielen Ausflüglern und Mitbürgern mit großem Interesse besucht worden und wir bekamen viele Unterschriften und positives Feedback. Das wiederholen wir bald und der Pächter Dennis van den Berg hat betont, dass wir gern gesehene Gäste sind.

Artikel dazu aus dem Kevelaerer Blatt vom 30. April „Gemeinsame Sorge um die Natur“.

Weiterer spannender Termin:

Am nächsten Donnerstag, 09.05., 18.30 Uhr: Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung im Rathaus Kevelaer (Tagesordnung Link).
Hier wird über die Anträge der Grünen zur Verkehrsberuhigung in Wido (Artikel aus dem Kevelaerer Blatt vom 30. April: „Tempo 30 vor Grundschulen und in Kevelaer Nord kommt„) und Sperrung der Rheinstraße für Schwerlastverkehr (Antrag IG proOW1) beraten!

Wieviele Jahre hat es gedauert, bis u.a. vor der Overberg Grundschule in Winnekendonk endlich Tempo 30 zum Schutz der Schulkinder umgesetzt wird…?

Wäre gut, wenn viele einfach als Zuschauer teilnehmen, damit das Interesse der Bürger an den Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung betont wird!
JEDER kann zusehen – je mehr, desto besser!

Auch gibt es wieder die Möglichkeit, Bürgerfragen zu stellen, hier allerdings konkret nur zu den Tagesordnungspunkten. Man sollte die (nicht mehr als 3) Fragen am besten einige Tage zuvor schriftlich im Büro des Bürgermeisters einreichen (wurde so empfohlen).

Sehen wir uns – am kommenden Donnerstag im Rathaus oder am 16.05. in der Brücke?

 

Weitere wichtige News:

Am 24.05. trafen sich in Alpen Politik, Industrievertreter und Kiesgegner zu einer Podiumsdiskussion:

Zum Stichwort „Entfesselungspaket“, das u.a. Auskiesungen im Außenbereich zulassen will (wie z.B. beim Wettener Busch) – da war die Rede vom „Teufelskreis der immer größeren Mengenbereitstellung“.
Die Mengenermittlung/ Regelung des Bedarfbegriffs sei das Problem, gegen das offenbar schon verfassungsrechtlich Klage eingereicht wurde.
Es müssten 300 Hektar MEHR Auskiesungsflächen ausgewiesen werden allein wegen der Verlängerung der Versorgungszeiträume!
Hier seien 15 Jahre besser als 25, weil flexibler handhabbar.
Er muss ein Ausstiegsszenario her statt Entfesselungspakete!
Ein Moratorium für Bedarfs- und Flächenplanung wurde von den Grünen gefordert.
Im Koalitionsvertrag CDU-FDP steht, dass Erschwerungen wie das Abgrabungsverbot in Wasserschutzgebieten wieder zurück genommen werden sollen!

Ein Facebook Kommentar dazu: „Erschreckendes bahnt sich an. Der grüne, geliebte Niederrhein, wie wir ihn kennen, wird Geschichte sein, wenn die Politik kein Einsehen hat.“

Artikel aus der RP vom 26.04. „Der Kieshunger ist noch nicht gestillt

Link zum Beitrag des WDR: „Alpen: Kies-Gipfel mit Politik, Industrie und Gegnern

Das Aktionsbündnis Niederrheinappell 2019 hat am 11.04. im Landtag die politischen Entscheidungsträger mit der Übergabe eines Schreibens darauf hingewiesen, dass die „Kiesexporte nicht auf Dauer leistbar“ sind.

 

Herzliche Grüße,

Claudia Blauert für die Bürgerinitiative „Rettet die Binnenheide“

 


27.10.2017 – Newsletter Nr. 02

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